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Trümmerling – ist mein Lieblingsalkoholgetränk…

Truemmerling

Verdammte Axt. Ein Mythos über die alliierten Bomberbesatzungen des zweiten Weltkriegs besagt, dass Lucky Strike deren bevorzugte Zigarettenmarke gewesen wäre, was durchaus eines subtilen Wortwitzes nicht entbehrt (und ohne mir dessen bewusst zu sein, wurde übrigens eben jene Marke meine Tabakeinstiegsdroge; Stichworte: Rostock 1992, Antifa-Demo, Bad Doberan, Nordkonvoi, Kessel, Hubschrauber, SEK, H&K MP5).
Wenn jetzt der Betrug nicht zu offensichtlich wäre, könnte jener Mythos durchaus weitergesponnen werden: neben den Fluppen mit dem treffsicheren Namen befand sich an Bord eines jeden alliierten Bombers natürlich auch das zugehörige Zielwasser – Trümmerling! Immer griffbereits links neben dem Hebel zum Bombenabwurf. Dabei: Gotcha! Mazel tov! Und nach erfolgreicher Rückkehr: Stösschen! L‘chaim!

Stimmt natürlich alles überhaupt nicht, ist aber auch egal. Vielleicht springt ja dennoch der eine oder andere Altermedia/Thiazi/die Bandbreite-Nazi auf diese Theorie an („Skandal: Allierte Bomber waren gedopt, Reichsflugscheibenpiloten flogen nur mit zugelassenen Amphetaminen!“). Falls dem irgendwann so sein sollte: die Theorieurheberrechte liegen einzig und allein bei mir. Diesbezügliche Nachfragen bitte an LongMoustache@vanHelsing-Elsaesser.specht

And now for something completely different, beziehungsweise zurück zum Thema. Das ‚Unsichtbare Kornimtee‘ linksinterveniert nun auch in die Mobilisierung gegen das alljährliche Rumgeopfere von Nazis und anderen BürgerInnen in Dresden. Fraglos: Super Sache. Nur eine Frage: dient Trümmerling der Stärkung anwendbarer antifaschistischer Physik („Trümmerling – damit sie morgen noch kraftvoll zuschlagen können!“) , oder doch eher der Schwächung des Gegners („Was äst das för eine Sobstanz? “ – „Trümmerling, mein Führer! Nicht ganz so gut wie reines Crack, aber billiger!“ – „Trömmerling… Klingt änteressant…“).

Zur Beantwortung dieser Fragestellung bitte ab Mitte Februar 2011 hier entlang (und vorher bitte den Tor-Button betätigen).

Worauf ich schon seit Ewigkeiten warte…

auf nervige Trottel mit versteckten Kameras:

Und Schadenfreude bleibt einfach die schönste…

S. hat ein Buch geschrieben…

…und ich hab es gelesen, vom Anfang bis zum Ende. Ich lese Bücher eigentlich immer vom Anfang bis zum Ende, und wenn ich mich nicht irre, ist es bisher allerhöchstens dreimal vorgekommen, dass ich ein Buch mit der Gewissheit, ihm niemals wieder Beachtung zu schenken, vorzeitig zugeschlagen habe. S. hat nun ein Buch geschrieben, welches hart an der Grenze zum vorzeitigen Zuschlagen gekratzt hat, aber ich war stark und habe es gelesen.
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Schanzenfest 2010

Meine frühkindliche politische Kaderschulung hat ergeben, dass ich das Schanzenfest gutzufinden habe. Ist ja auch alles töfte, von wegen nicht angemeldet, widerspenstig, aufrührerisch und so. Steht ja auch hier, hier oder auch hier. Zeilen über Sinn und Unsinn von Auseinandersetzungen mit einem polizeilichen Gegenüber im Kontext Schanzenfest erspare ich mir mal – zumindest fast. Die Riots im Anschluss an das erste Schanzenfest 2009 waren in Form und Umfang legitim bis taktisch hervorragend, der überraschende Besuch bei der Lerchenwache während des zweiten Festes dagegen zwar irgendwie aus einem Bauchgefühl heraus nachvollziehbar, aber politisch falsch. Und dadurch entzogen sich die wachenbesuchenden Menschen einer möglichen weiterführenden, offensiven politischen Auseinandersetzung mit den Themen, die zuvor im Kontext Schanzenfest vermittelt werden konnten (was ja angeblich vorkommen soll). Das Schanzenfest findet in einem bestimmten Spannungsverhältnis einmal jährlich (jaja, oder auch zweimal jährlich) statt, die Lerchenwache steht 365/366 Tage im Jahr dort herum.
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